Immer wieder müssen Unternehmen in dem Land, in dem sie produzieren, ihre Versicherungen abschließen. Die meisten Versicherungen sind gut vor Ort zu realisieren, aber wie sieht es mit der Warenkreditversicherung aus? Hierfür bietet Credimundi Lösungen an.

Exportierende Unternehmen sollten sich mit Warenkreditversicherungen vor Forderungsverlusten schützen – soviel ist klar. Noch entscheidender wird dies, wenn es sich bei den Geschäften mit dem Ausland nicht nur um kurzfristige Lieferanten-, sondern beispielsweise um mehrere Monate umfassende Projektverträge handelt. Oder wenn es gar um eine eigens gegründete Tochtergesellschaft im Ausland geht. Allein die Risikobewertung ist deutlich anspruchsvoller, schließlich genügt keine Momentaufnahme. Einmal ein Limit beantragt, müssen die Vorgänge im Zielland beobachtet, eingeschätzt und bewertet werden.

Police nach Maß

Eine maßgeschneiderte Lösung muss her. Eine Police, die die Besonderheiten der Geschäftsbeziehung und seiner Partner berücksichtigt. Und: die individuellen Risiken des Ziellandes anhand der wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen über die gesamte Vertragslaufzeit beobachtet und vernünftig einkalkuliert. Sehr häufig erfordern (finanz-)rechtliche Bestimmungen auch, dass die Kreditversicherung im entsprechenden Land – also vor Ort – abgeschlossen wird.

Die WKV-Policen der Credimundi bringen all dies mit: Der Spezialist für Warenkreditversicherungen hat sich die Erfüllung individueller Bedürfnisse auf die Fahnen geschrieben. Hier sind also Policen zu erwarten, die speziell für Ihr Unternehmen und sogar für Ihre einzelnen Projekte skaliert werden. Dass die Risiken plausibel eingeschätzt werden, dafür steht bei Credimundi auch Christoph Witte. Der erfahrene Länderrisiko-Analyst verantwortet seit 2009 als Deutschland-Direktor die Geschäfte Credimundis hierzulande.

Dass die Risiken für im und mit dem Ausland operierende Unternehmen steigen, daran lässt Witte keinen Zweifel. Unter anderem stuft er Russland als nach wie vor unsicher ein: “Unabhängig von den politischen Risiken erwarten wir in diesem Jahr allein schon wegen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten eine weiter steigende Zahl an Forderungsverlusten. Schließlich ist die russische Wirtschaft in der Rezession – das macht es den Unternehmen schwieriger, den Cashflow zu sichern”, erklärt er gegenüber VIA Delcredere. Aufgrund der Bankenkrise erhielten Unternehmen mit schwächerer Bonität zudem nur zu ungünstigen Konditionen Kredite. Die Folgen sind häufig erst zeitverzögert zu spüren – nach Witte wird 2015 also einmal mehr das Jahr sein, in dem Unternehmen für ausreichende Sicherung sorgen sollten.

Police vor Ort

Die Policen für Geschäfte in EU-Ländern stellt das Versicherungshaus direkt aus, für andere Länder wie beispielsweise die Schweiz, Singapur oder Kanada verfügt man über entsprechende Schwesterunternehmen, Partner und Lizenzen vor Ort. Und auch in Russland ist die Credendo Group über eine Tochtergesellschaft vertreten. Zwar gab es seit Beginn der Währungskrise sowie der Wirtschaftssanktionen signifikant weniger Ausfuhren deutscher Unternehmen nach Russland. Viele deutsche Unternehmen haben aber in den vergangenen beiden Jahrzehnten in kostspielige Niederlassungen und Produktionsstätten investiert, die sie nicht einfach schließen können.

Vor-Ort-Versicherung

Rund 6.000 Unternehmen mit deutscher Beteiligung oder deutschen Wurzeln operieren derzeit von einem russischen Sitz aus – etwa die Hälfte davon im Großraum Moskau. Die Zahlen sind trotz Krise kaum zurückgegangen.

Auch in den Teilen von Afrika, in denen eine Vor-Ort-Lösung erforderlich ist, kann Credimundi aktiv werden. Das sogenannte Fronting erfolgt über lokale Anbieter, die Abwicklung bleibt bei Credimundi: “Unternehmen behalten bei diesen Verträgen ihren Ansprechpartner in Deutschland”, erläutert Christoph Witte. “Auch die Verhandlung der Konditionen läuft über Credimundi. Abgeschlossen wird der Vertrag aber von unseren Partnern vor Ort.” Schließlich brauchen exportierende Unternehmen einen Partner, der den Markt kennt und bestehende wie künftige Risiken mit Augenmaß bewertet.

 Police mit perfekter Risikoabdeckung

Für alle Versicherungsnehmer entscheidend dürfte sein: Sie können über die Credimundi auch politische Risiken abdecken. Gerade in Ländern mit instabilen Machtverhältnissen und/oder kriselnden Finanzsystemen sichert die Deckung des politischen Risikos Ihre Geschäfte. Die Deckung umfasst dabei auf Wunsch auch in Vorkasse geleistete Zahlungen und Ausfallrisiken, und zwar bis zu zwei Jahre lang. Das Risiko des so genannten “Unfair Calling” kann ebenfalls eingeschlossen werden. Hier geht es um die missbräuchliche Inanspruchnahme von Bürgschaften, die Sie in einigen Ländern zugunsten ihres Abnehmers abgeben müssen.

Haben Sie Interesse? Sprechen Sie uns an – mit der Credimundi können wir Ihnen einen Versicherer anbieten, der mit individuellen Lösungen überzeugt.

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