Nach Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegenüber des Iran und der damit einhergehenden Marktöffnung wurde das Land wieder für deutsche Exporteure interessant. Fraglich blieb, auf welche Bedingungen man stoßen würde und wie die Geschäfte denn überhaupt abgesichert werden können.

Nachdem der Iran aber nun kürzlich die noch offenen Außenstände bei den Exportkreditgarantien des Bundes beglich, ist nun der Weg für die Wiederübernahme von Hermesdeckungen für Exporte offen.

Bereits im Sommer 2015 reiste Wirtschaftsminister Gabriel mit einer Delegation deutscher Unternehmen in den Iran. Foto: Milad Mosapoor, CC-BY-SA, Wikimedia Commons

Bereits im Sommer 2015 reiste Wirtschaftsminister Gabriel mit einer Delegation deutscher Unternehmen nach Teheran. Foto: Milad Mosapoor, CC-BY-SA, Wikimedia Commons

Das Bundeswirtschaftsministerium informierte, dass zusammen mit den Garantien für Investitionen und den Garantien für ungebundene Finanzkredite damit nun wieder alle Garantieinstrumente des Bundes zur Verfügung stünden – und begrüßt die Aufnahme von Geschäftsbeziehungen.

Eine wichtige Hausaufgabe ist damit gemacht. Dennoch raten wir weiterhin zu genauer Risikoprüfung von Geschäftsvorhaben und ggf. einer Ausfallversicherung. Auch wenn der Iran gerade einige Milliarden Dollar in seine Infrastruktur investiert und ausländischen Investoren geradezu den roten Teppich ausrollt, existieren aktuell kaum belastbare Erfahrungswerte etwa zu Fallzahlen von Zahlungsverzögerungen oder -ausfällen.

Planen Sie Geschäfte im Iran? Sprechen Sie uns gerne an, wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Unternehmen absichern können!

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