Gute Nachrichten für die Kreditversicherer – und ganz besonders ihre Versicherungsnehmer: Das Ende des Schutzschirms für die WKV scheint vorerst aufgeschoben.

Mit Sorge hatten die Branchenteilnehmer auf den 31. Dezember 2020 geblickt, an dem der zu Beginn der Corona-Krise mit der Bundesregierung verhandelte Schutzschirm für die Warenkreditversicherung (WKV) enden sollte. (Wir berichteten.) Bereits seit einigen Wochen drohten Limitstreichungen, die wiederum Lieferantenbeziehungen und Lieferketten gefährdeten. Nun speisen Äußerungen des Bundeswirtschaftsministeriums gegenüber des DIHK, man sei sich der „enormen Bedeutung von Warenkreditversicherungen für die Wirtschaft, gerade für mittelständische Unternehmen, sehr bewusst“, die Hoffnung, eine Verlängerung des Schutzschirms bis zum 30. Juni 2021 könne ermöglicht werden. Diese neue Frist solle bei der Europäischen Kommission beantragt werden.

Das berichtet das Magazin „Der Treasurer“ und zitiert eine Reihe von Marktteilnehmern von Versicherern, Maklern und Factoringunternehmen. Als Sprecher des Verbandes der Kreditversicherungsmakler BARDO e.V. wird auch VIA-Geschäftsführer Frank Otto genannt: mit dem Appell, zügig Planungssicherheit für die Wirtschaft herzustellen und für Transparenz für die Kreditversicherungsnehmer zu sorgen.

Trotz dieser positiven Entwicklung empfehlen wir Ihnen dringend, sich nicht ausschließlich auf die Politik zu verlassen. Achten Sie auf Ihre individuellen Risiken und sprechen Sie uns bei Fragen und Wünschen jederzeit an. Eine solide Basis und eine sichere Liquidität sind während einer Krise, wie sie die Weltwirtschaft aktuell durchlebt, für den Fortbestand eines Unternehmens entscheidend.

Schutzschirm WKV

Am 31. Dezember 2020 soll der Schutzschirm für die WKV auslaufen – mit massiven Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Nun darf man auf Verlängerung hoffen. Bild: Unsplash.com

 

 

 

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