VSV 2017-05-31T12:29:27+00:00

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„Jedes Unternehmen sollte eine VSV abschließen“:
Ein Plädoyer für die Vertrauensschadenversicherung.

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Cybercrime: Der Versicherer Euler Hermes erklärt die Gefahren durch Internetkriminalität – via Video.

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Vertrauensschadenversicherung

Leider kommt es in Unternehmen immer wieder zu Fällen von Vertrauensmissbrauch durch eigene Mitarbeiter oder gar zu Betrug durch dritte Personen. Die Absicherung dieses Risikos ist der Ursprung einer Vertrauensschadenversicherung.

Über die Fälle spricht niemand gerne – schon deshalb haben Delikte aus dem Bereich Wirtschaftskriminalität eine hohe Dunkelziffer. Doch vom Betrug durch Außenstehende oder – besonders bitter – durch eigene Mitarbeiter sind viele Unternehmen betroffen. Allein im Jahr 2015 sind bei unseren Kunden Schäden von annähernd einer Million Euro durch die Vertrauensschadenversicherung entschädigt worden.

Häufig sind es traurige Einzelschicksale wie Sucht, gescheiterte Beziehungen oder Krankheit, aber auch die Unzufriedenheit mit dem Arbeitgeber, die ein Mitarbeiter zum Täter werden lassen. Bei betriebsfremden Tätern – Betrüger, die sich beispielsweise Ihre Ware oder Ihr Geld erschleichen wollen – ist es häufig einfacher, sich zu schützen. Über zwei dieser Fälle berichten wir hier.

In jedem Fall ist ein Schutz gefragt, der gleichermaßen effektiv wie diskret sein sollte. Versichert werden die eigenen Mitarbeiter einschließlich Geschäftsführern, Aufsichtsräten, Vorstandsmitgliedern, Praktikanten, Fremd- und Zeitarbeitskräften weltweit. Zudem sind auch von außen verursachte Vermögensschäden durch Firmenfeinde, Hacker sowie Geheimnisverrat versichert. Auch der über die Warenkreditversicherung nicht abgedeckte Eingehungsbetrug kann über die VSV abgesichert werden.

Eine Vertrauensschadenversicherung greift beispielsweise bei folgenden Schäden durch eigene Mitarbeiter bzw. Dritte:

  • Veruntreuung
  • Betrug (einschließlich Computerbetrug)
  • Unterschlagung
  • vorsätzlich Sachbeschädigung
  • Diebstahl
  • Geheimnisverrat
  • Rechtsverfolgungskosten

Immer wieder treten Fälle des Warenkredit- oder Eingehungsbetruges auf. Das heißt, Unternehmen erhalten Aufträge von (angeblichen) Käufern, die von vornherein nicht die Absicht haben, die bestellten Waren zu bezahlen. Lieferanten von schnell verwertbaren Produkten sind besonders gefährdet. Geschäfte werden schnell abgewickelt und die Waren zügig geliefert.

Ein solcher Betrug ist kein Thema der Warenkreditversicherung.

In Deutschland ist der Eingehungsbetrug nach dem allgemeinen Betrugstatbestand (§ 263 StGB) strafbar. Der Betrüger macht sich aber natürlich aus dem Staub und ist somit nicht mehr belangbar. Im Rahmen der Vertrauensschadenversicherung kann Versicherungsschutz unter anderem gegen Verluste durch Dritte (Eingehungsbetrug) gewährleistet werden. Auch deshalb glauben wir, dass eine Vertrauensschadenversicherung für Ihr Unternehmen wichtig ist.

Kontaktieren Sie uns: wir analysieren gemeinsam die Unternehmenssituation und entwickeln für Sie ein individuelles, risikogerechtes Konzept.

Handschellen. Bild: Fritz Jörn, CC-BY-SA 3.0

Sprechen Sie uns an – wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Ludger JanßenProkurist
Jens KammannInnendienstleiter, Prokurist